114

Die kleine barocke Dorfkirche hatte ich lange nicht mehr besucht. Als Kind war ich hier regelmäßig gewesen, hatte den goldenen Altar, die reich verzierten Putten und bunten Heiligenbilder bewundert. Oft hatte ich mir ausgemalt, wie ich als Maria mit Schwangerenbauch dringend einen Schlafplatz suchte und dann im Stall mit den Schäfchen kuscheln würde. Oder wie Jesus vom Kreuz stieg und mir tief in die Augen sah. Manchmal war ich so in meine eigenen Geschichten versunken gewesen, dass ich die Predigt verpasste und erst durch die Unruhe vor der Kommunion wieder aus meiner Gedankenwelt auftauchte. Ich war lange nicht mehr hier gewesen, war fort, in die große Stadt gezogen. Die kleine Dorfkirche war hier geblieben und öffnete ihre Pforten für mich nur noch zur Taufe und Beerdigung von Verwandten, zuletzt zur Beerdigung meiner über alles geliebten Großmutter.

Mit meinen blauen Stöckelschuhen, der engen weißen Hose und dem türkisfarbenen Spaghettiträger-Shirt bin ich, obwohl ich die Farben der heiligen Maria trage, unpassend für einen Kirchbesuch gekleidet.

Die Messe ist gut besucht, es muss wohl ein wichtiger Anlass sein. Es riecht nach Kerzen und Weihrauch. Ich stehe inmitten einer Gruppe Gläubiger, die gerade die heilige Kommunion empfangen haben. Alle tragen Schwarz. Offenbar habe auch ich das heilige Sakrament entgegengenommen, obwohl ich doch seit Jahren nicht mehr dazu gehöre. Ist das nicht Sünde? Ich bekreuzige mich, mache einen Knicks und wende mich ab, um in einer der Bänke hinter mir noch einen Sitzplatz zu ergattern. Ah, dort ist noch etwas frei, ich quetsche mich Entschuldigungen murmelnd hinein. Durch die hohen Kirchenfenster fällt Regenbogenfarbenlicht auf meine betenden Hände. Jetzt noch Engel, und ich bin im Paradies.

Der Kirchenchor stimmt ein feierliches Lied an. Ich erkenne die Melodie und singe unwillkürlich mit. Der vertraute Gesang lässt tief verborgene Empfindungen in mir aufleben. Eine engelsgleiche Stimme neben mir macht mich glücklich und zugleich traurig. Ich blicke auf meine Sitznachbarin und erkenne meine Mutter, wie sie da sitzt und strahlt – ihr blondes Haar, als wäre nie etwas gewesen, als hätten wir nicht auch sie hier beerdigt. Neben ihr mit hell leuchtender Aura meine Oma, sie sagt meinen Namen und dass sie sich freut, mich zu sehen. Ihr gütiges Lächeln breitet sich aus, über mir, wie eine Umarmung. Ich wache auf.

 

Andie Arndt

 

 

 

Das E-Book mit allen bisher publizierten 425 Texten ist für EUR 4,99/Fr 4,90 erhältlich. Das Kindle-Mobi gibt es bei Amazon, das ePub u. a. bei bol.de/.chbuch.de, buecher. de, hugendubel.de, iTunes, kobo, Ocelot, Osiander, Schweitzer, thalia.ch/.de, weltbild.at/.ch/.de sowie in vielen Buchandlungen – fragen Sie im Zweifelsfall einfach nach, Ihr*e Buchhändler*in kann Frohmann-E-Books ganz einfach über Libri bestellen. Der Autor- und Herausgeberanteil am Erlös wird an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin gespendet.

95

Ins Haus gerettet. Der Regen in Berlin zersprang eben noch kalt auf meiner Haut. Ich stelle meine Tasche in den Flur. Vier Stunden Zugfahrt entfernt von salziger Luft und dem Duft nach Kokosnüssen. Im Sonnenöl. Mit allen Sinnen bin ich noch nicht zurück, da klingelt das Telefon. Beim Abheben des Hörers, klingelt es auch an der Tür.

»Hallo Mama«, sage ich, denn sie ist die Einzige, die meine Festnetznummer kennt.

»Hallo Mama«, sagt mein Kind, dem ich mit dem Hörer in der Hand die Tür öffne.

»Oma ist tot«, sagt Mama durch das Telefon, »ich saß vorhin am Rechner, und da hat mich dein Vater angeskypet. Heute morgen. Das wollte ich dir nur sagen. Eingeschlafen ist sie. Gott sei dank, hat er gesagt, du kennst ihn ja.«

Ich möchte spontankotzen. Doch mein Bauch ist leer. Das Telefonkabel des Dallas LX reicht bis zur Couch in der Küche. Unsere einzige Couch, die auf Wunsch zu einem Sessel wird. Wir haben andere Wünsche. Ich habe andere Wünsche.

»Danke fürs …«, lege ich den Hörer auf, denn meine Stimme bricht.

»Mama, was ist?«, fragt das Kind. Es sitzt am Tisch und öffnet Erdnüsse. Kann mich nicht sehen. Nicht mit den Augen. Andere Fasern fangen meine Verzweiflung trotzdem ein.

»Verdammte Scheiße, ich hab’s gewusst. Ich hätte es wissen müssen«, trete ich gegen die Tür, die zufliegt. Der gelbe Abfallsack rutscht von der Klinke und liegt zu meinen Füßen. Auch gegen ihn trete ich.

Das Kind bleibt in sicherer Entfernung. Das Rascheln der zwischen Fingern berstenden Erdnussschalen verebbt, »Mama, was ist passiert?«, kommt die Frage energischer. Mit einer Portion Angst.

»Oma ist tot«, trete ich erneut zu. Diesmal gegen den Küchenschrank. Die Küche ist schmal. Meine Beine lang. So lang, wie ihre mal waren. Noch sind sie es wohl. Getragen haben sie sie schon lange nicht mehr. »Und wir haben alle versprochen, sie dort zu besuchen, erinnerst du dich? Und keiner hat’s gehalten. Warum habe ich mich nur abhalten lassen? Es ging mir gar nicht darum, IHN zu besuchen. Ich wollte Oma sehen. Mit IHR reden. So, wie wir es besprochen hatten. Weil ich alles aufschreiben wollte. Gerade jetzt, wo ich so nah an ihrem Leben bin wie nie zuvor.«

»Du meinst, weil sie hier gewohnt hat, in unserem Kiez?«

»Ja. Genau. Und ich wollte alles noch viel genauer wissen. Wie damals alles war. Dreimal sind sie hier ausgebombt worden. Und dann ihre Liebesgeschichte. Wie sie Opa auf dem Fußmarsch nach Berlin traf. Als der Krieg vorbei war. Und noch viel, viel mehr. Wie sie war. Denn manchmal denke ich, ich bin ihr ähnlich. Das wollte ich wissen. Und sie wollte mir alles erzählen.«

»Und wieso bist du nicht zu ihr geflogen?«

»Weil ich mich von meinem Vater habe abwimmeln lassen. Weil er gesagt hat, es reicht ihm schon, wenn sein Sohn ihn besucht. Im letzten Sommer. Da hätte ich das Geld für einen Flug nach Thailand noch gehabt. Ich hätte fliegen sollen. Wenigstens einmal in fast drei Jahren. Sie muss doch denken, wir haben sie hier alle vergessen.«

»Aber sie denkt jetzt nicht mehr, Mama«, sagt das Kind. Steht plötzlich über mich gebeugt und umarmt mich, »was hältst du davon, wenn wir jetzt in irgend eine Kirche gehen und eine Kerze anzünden?«

Wir haben nur ein Fahrrad. Also laufen wir. Meine Freundin hat mir gesagt, dass am Winterfeldtplatz seit einer Stunde Gottesdienst ist. Mit einem Chor. Die Orgel sei so schön. Ich bin unsicher. Kenne mich mit dem ganzen Kirchenkram nicht aus. Auch wenn ich mir gerne Kirchen von innen ansehe. Auch wenn ich Gott oder dem Leben oder wem auch immer in guten Zeiten Danke sage. In schlechten bitte ich um Hilfe. In ganz schlechten. Aber Oma, Oma war wirklich religiös.

Sie war die, die mich als Baby heimlich zum Pastor brachte, weil sie mich taufen lassen wollte. Da lebte sie außerhalb von Berlin in einem Dorf. Mit lackierten Fingernägeln und adretter Frisur. Wie sich das zum Ziegenmelken und Dorftratschwerden gehörte.

Sie war die, die sagte, meine Opa hätte für mich Platz gemacht, als ich gerade schwer krank und er eines Morgens für immer eingeschlafen war. Damals dachte ich, sie würde ihm bald hinterher gehen, gestorben an Herzschmerz, weil sie auch nach fünfzig Jahren immer noch Hand in Hand zusammen eingeschlafen waren.

Das mit dem Taufen hatte nicht geklappt, weil ich nicht ihr Kind war. Aber die Sache mit Gott, dass er alles sieht, die hatte sie mir trotzdem irgendwie verpasst. Und Platz im Leben habe ich noch immer.

Die Kirche ist voll. Sie singen. Sie stehen. Beten. Handlungen, die mir fremd sind. Rechts von uns schwebt die Jungfrau Maria an der Wand. Die kenne ich. Von der hängt um meinen Hals ein goldener Anhänger, schon so lange, wie ich denken kann. Auf der Rückseite steht: Gott schütze dich. Unter Maria brennen Kerzen. Ich habe kein Kleingeld. Nehme trotzdem zwei Kerzen. Eine gebe ich dem Kind. Wir zünden sie an. Eine für Oma und eine für Opa. Und plötzlich weicht meine egoistische Wut der Freude darüber, dass die beiden nun endlich wieder Hand in Hand über eine Wiese tanzen können. Ich bin jetzt überzeugt davon, dass sie ganz genau weiß, dass ich sie niemals vergessen werde.

 

Jo Lenz

 

 

 

Das E-Book mit allen bisher publizierten 425 Texten ist für EUR 4,99/Fr 4,90 erhältlich. Das Kindle-Mobi gibt es bei Amazon, das ePub u. a. bei bol.de/.chbuch.de, buecher. de, hugendubel.de, iTunes, kobo, Ocelot, Osiander, Schweitzer, thalia.ch/.de, weltbild.at/.ch/.de sowie in vielen Buchandlungen – fragen Sie im Zweifelsfall einfach nach, Ihr*e Buchhändler*in kann Frohmann-E-Books ganz einfach über Libri bestellen. Der Autor- und Herausgeberanteil am Erlös wird an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin gespendet.

59

Vor ein paar Jahren klingelte bei mir das Telefon. Ich nahm den Hörer ab, die Verbindung war aber zunächst sehr schlecht und ich brauchte eine Weile, bis ich merkte, daß es meine Oma war, am anderen Ende der Leitung. Das wäre an sich nichts besonderes, allerdings war meine Oma zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre tot. Sie ist 1986 gestorben. Ich selbst, zugegeben, schlief gerade, als sie anrief. Es war aber einer dieser Träume, in denen man sich bewußt ist, daß man träumt und er wurde, je länger er dauerte auch immer luzider. Meine Oma war ganz aufgeregt. Sie hatte nämlich eine Neuigkeit, ein brandheißes Ding, was unbedingt unter die Leute mußte. Es ging um eine Prinzessin, die, wie man in ihren Kreisen gerade erst herausbekommen hatte, ermordet worden war! Sie nannte einen osteuropäisch anmutenden Namen, rumänisch vielleicht, den ich mir nicht merken konnte. Es sei aber alles Bestimmung gewesen! Aha. Und sonst so? Meine Oma war zeitlebens an Adelsklatsch interessiert gewesen und daran hatte sich offenbar nichts geändert.

»Dann ist das vielleicht wie bei Lady Di«, mutmaßte ich, »da munkelt man ja auch.« Damit konnte meine Oma allerdings nichts anfangen und später wurde mir klar, daß das ja alles nach ihrer Zeit geschehen war.

»Nun erzähl doch mal, wie geht es dir denn, wie ist dein Leben jetzt und wo bist du«, drängte ich sie, denn mir war klar, daß die Verbindung jederzeit abreißen konnte.

Oma war deutlich unwillig, angesichts royaler Skandale über etwas derart Gewöhnliches zu sprechen, aber schließlich ließ sie sich doch herbei. Und alles, was sie mir erzählte, sah ich in größter Klarheit vor mir. Sie lebe in einer Stadt von gewaltigen Ausmaßen, berichtete sie, die sei in vier Ringe unterteilt. Die Häuser und Gebäude auf dem äußeren Ring seien eher grau, aber zum Zentrum hin werde die Architektur immer heller. In der Mitte stehe ein schneeweißer Tempel mit goldenem Dach. Sie selbst lebe im dritten Ring, vom Zentrum aus gesehen. Die Stadt trage den Namen Emanuel erklärte sie – es kam noch ein Wort davor, das konnte ich mir aber nicht merken. Und ja, es gehe ihr gut, sie sei von freundlichen Menschen umgeben, man habe ein erfülltes und harmonisches Auskommen, lebe und arbeite in Frieden, lerne beständig hinzu. Sie wirkte nicht gerade euphorisch, aber doch ziemlich zufrieden. Ich verstand, daß, je mehr Düsternis und finsteres Gedankengut die Bewohner dieser Stadt abstreiften, desto weiter konnten sie in den inneren Kreis vordringen, sogar bis in den Tempel hinein. Bevor ich noch mehr fragen konnte, klingelte mein Wecker. »Oma«, schrie ich verzweifelt, »nicht weggehen, ich bin gleich wieder da!« Aber die Verbindung war natürlich futsch. Seither hoffe ich, daß in der himmlischen Regenbogenpresse mal wieder ein Skandälchen hochkocht, damit Oma wieder einen Grund hat, mich anzurufen. Und ich vermute, daß die Endgültigkeit des Todes ein Riesenbeschiss ist.

 

Angelika Maisch

Das E-Book mit allen bisher publizierten 425 Texten ist für EUR 4,99/Fr 4,90 erhältlich. Das Kindle-Mobi gibt es bei Amazon, das ePub u. a. bei bol.de/.chbuch.de, buecher. de, hugendubel.de, iTunes, kobo, Ocelot, Osiander, Schweitzer, thalia.ch/.de, weltbild.at/.ch/.de sowie in vielen Buchandlungen – fragen Sie im Zweifelsfall einfach nach, Ihr*e Buchhändler*in kann Frohmann-E-Books ganz einfach über Libri bestellen. Der Autor- und Herausgeberanteil am Erlös wird an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin gespendet.

7

Da sitzt du dann, mittendrin. Eine der Stimmen aus dem Off fragt, ob’s noch ein Espresso sein darf. Du schüttelst den Kopf und die Musik spielt dazu. Big girls don’t cry. Das Jetzt klebt wie eine zu enge Bluse an deinem aufgeblähten Ich, als ob jemand all diese Menschen mit ihren Geräuschen, Gerüchen und Gedanken, von denen dir übel wird, mit hinein gestopft hätte in dein Leben. Jetzt, wo du hier mittendrin sitzt, merkst du, dass alles viel zu eng ist, um darin zu leben. Du denkst das auch, genau in dem Moment: „Darin kann man nicht leben“ und nickst dazu, weil sonst keiner hier ist, der dir folgen könnte. Deine Augenbrauen ziehen sich zusammen, als ob es später Kopfschmerzen geben wird. Und alles nur, weil jemand gestorben ist. Sonst, ja, sonst wäre es hier nicht laut und lärmend, sondern wie immer und überhaupt wärst du sonst gar nicht hier.

Keiner wird verstehen, warum du einfach gegangen bist. Du kannst es dir selbst nicht erklären, aber es war wichtig sich dem Dort zu entziehen und sich stattdessen dem Hier – ja, sogar diesem Playmobillachen in Coral Red da hinten – auszusetzen. Hier kennt dich wenigstens niemand. Das ist besser so. Obwohl dich auch hier der Ekel anfällt vor all dem Leben, das keines ist und das sich dessen noch nicht einmal bewusst ist. Wie sie alle Handgriffe des Lebens vollführen und nichts davon spüren. Womit du nicht gedacht haben willst, dass man sich nur im Angesicht des Todes lebendig fühlen kann. Das wäre kitschig. Als ob es extremer Gegensätze bedürfte, um das Gebiet dazwischen zu kartographieren. Blödsinn. Es bedürfte lediglich dieses einen Augenblicks, in dem das Bewusstsein sich über das Dasein erhebt, in die Hände klatscht – oder deinetwegen auch auf den Fingern pfeift – und sagt: „Hey, das hier ist ein Leben.“ Aber vor lauter Getue kommt es nicht dazu. Es hätte die Zeit gar nicht, so unermüdlich ist es im Einsatz, all die Formalien des Am-Leben-Seins am Laufen zu halten. Augenkontakt nicht zu lang halten, aber auch nicht sofort angewidert wegschauen. Nicht den Mund offen stehen lassen. Haltung aufrecht, bloß nicht öffentlich mit zuckenden Schultern in sich zusammensinken. Das gehört sich nicht. Du musst weghören, bloß immer schnell weghören oder zumindest nicht sichtbar auf das Gehörte reagieren.

Halten diese Menschen die grellen Farbfotos auf der Plastikspeisekarte für appetitlich? Hat jemals einer von ihnen auf einer echten Bruschetta solche Rot-, Orange- und Gelbtöne erblickt? Natürlich nicht. Und falls doch, sie hätten nicht reingebissen. Mettkuchen, denkst du, Omas Mettkuchen mit Lauch. Den können auch olle Lüt noch beißen, sagte Oma immer. Du siehst, wie sie sich über das Backblech beugt, um die steingraue Masse in Rechtecke zu schneiden, während hier, mittendrin in dir, Ruhe einkehrt. Über die Musik hinweg rufst du ins Off: „Einen Espresso, bitte!“ und, wer weiß, vielleicht lächelst du sogar ein bisschen dabei.

 

Simona H.

*

Das E-Book mit allen bisher publizierten 425 Texten ist für EUR 4,99/Fr 4,90 erhältlich, als ePub u. a. bei bol.de, buch.chbuch.de, buecher. de, hugendubel.de, iTunes, kobo, Ocelot, Osiander, Schweitzer, thalia.at, thalia.ch, thalia.de, weltbild.at, weltbild.ch und weltbild.de sowie in vielen Buchandlungen – fragen Sie im Zweifelsfall einfach nach, Ihr Buchhändler kann auch E-Books bestellen. Das Kindle-Mobi gibt es bei Amazon. Der Autor- und Herausgeberanteil am Erlös wird an das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin gespendet.